Das Lied beschreibt
in wenigen Worten was die Haxen beim 24 bzw. 12 Stunden Rennen in Kaindorf
erlebt haben.
Es war unglaublich.
In jeder Hinsicht……
Wie bereits im
Vorjahr hat sich auch heuer wieder eine 4er Mannschaft des Haxenclub gefunden
um beim 24Stunden Radrennen in Kaindorf an den Start zu gehen. Neben den
Veteranen Karl L., Günther M. und Franz K. war diesmal Harald S. mit von der
Part(y)ie.
Aber auch einige
Damen des Haxenclub haben es sich dieses Jahr nicht nehmen lassen und haben
aktiv ins Geschehen eingegriffen.
Edith
L., Carmen M. und Anita K. haben sich für das 12 Stunden Rennen entschieden. Dagmar
L. wurde kurzfristig am Wochenende „Oma“ und konnte so wie „Opa“ Klaus L.
leider nicht dabei sein. Gratulation an die neuen „Oldies“.
24
Stunden Rennen
Diesmal
waren alle Haxen vor dem Start vor Ort. Es gab einen Plan. Es gab eine Taktik. Es gab ein Ziel.
Und es hat auch alles funktioniert. Zumindest solange bis die
Gazelle von Karl L. mitten in der Nacht von einem Patschen überrascht wurde. Danach
war alles anders. Der Plan war futsch. Die Taktik auch. Aber die Siegchancen
waren trotzdem noch vorhanden. Wenn auch nur mehr klitzeklein. Aber nur
solange, bis jemand statt in der
Wechselzone zu warten, wieder mal am Dixi saß und dadurch Günther M. „ermöglichte“ bei gut
33 Grad
im Schatten eine zusätzliche Runde zu
fahren. Den Namen des Scheißhausbesetzers wollen wir hier natürlich nicht
nennen.
Karl
L.
Hat wahrscheinlich mehr Zeit am WC Sitz verbracht als am Rennradsattel. Aber wenn er am Rad sitzt dann gibt er Gas. Könnte seine körperliche Fitness mit seiner mentalen Stärke mithalten wäre er sowieso unschlagbar.
Hat wahrscheinlich mehr Zeit am WC Sitz verbracht als am Rennradsattel. Aber wenn er am Rad sitzt dann gibt er Gas. Könnte seine körperliche Fitness mit seiner mentalen Stärke mithalten wäre er sowieso unschlagbar.
Günther
M.
Ein Wahnsinn was ein neues Fahrrad aus einem Fahrer machen kann. In positiver Hinsicht natürlich. Hätte er das Material 10 Jahre früher gehabt würde heute niemand einen Lance Armstrong kennen.
Ein Wahnsinn was ein neues Fahrrad aus einem Fahrer machen kann. In positiver Hinsicht natürlich. Hätte er das Material 10 Jahre früher gehabt würde heute niemand einen Lance Armstrong kennen.
Harald
S.
Eine Größe im Laufsport aber ein Grünschnabel in der Rennradszene. Und außerdem der einzige dessen Rennrad älter war als der Fahrer selbst.
Und
trotzdem prügelte er Runde für Runde Zeiten auf den Asphalt die einen nur
erstaunen lassen. Eine Größe im Laufsport aber ein Grünschnabel in der Rennradszene. Und außerdem der einzige dessen Rennrad älter war als der Fahrer selbst.
Franz K.
Als Teamkapitän war er für das Fahrerlager zuständig. Für die Organisation. Für den Zeitplan. Für den Tour Bus. Für den Aufbau. Für den Abbau. Und ab und wann wenn Zeit war ist auch er am Rad gesessen und hat die wunderschöne hügelige Landschaft genossen.
Anita
K.
Angetreten
mit einem Mountainbike mit dicken Stollenreifen. Damit keine Chance sich
irgendwie irgendwo irgendwann in den Windschatten von irgendwem zu hängen.
Perfekte Wechsel und vorausschauendes und Kräfte schonendes Fahrer waren ihre
Stärken.
Carmen
M.
Ebenfalls
mit Mountainbike am Start. Von Gatten Günther M. perfekt motiviert und
eingestellt trotzte sie der Hitze und zeigte keinerlei Schwäche. Ihr Vorteil ist
auch ihre Leistungssport Vergangenheit von der sie noch heute zehrt.
Gesamtfazit der Veranstaltung
Das es in Zeiten wie
diesen, wo Egomanen im Vormarsch sind, wo es immer mehr Menschen gibt, die
eigennützig, egoistisch und auf den eigenen Vorteil bedacht sind, so eine
Veranstaltung durchgeführt werden kann ist eigentlich fast unglaublich. Über 600
ehrenamtliche Hände sind hier während der Veranstaltung am Werk. Tagelang.
Nächtelang. Es wird rund um die Uhr geputzt. Gewischt. Gekocht. Die Straßen waren gesperrt. Teilweise beleuchtet.
Es herrschte im
Start/Zielgelände und auf großen Teilen der Strecke eine Stimmung die man
erlebt haben muss. Auch hier gab es 24 Stunden lang Schlachtgesänge Anfeuerungsrufe Wasserwerfer Wahnsinn
Fest steht, dass der
Haxenclub nicht gewonnen hat. Weder die Damen. Und schon gar nicht die Herren.
Zumindest nicht laut Pentek Ergebnis Liste.
Fest steht aber auch,
dass alle teilnehmenden Haxen Sieger sind. Den es ist ein Erlebnis, solche Momente
mit Freunden genießen zu können. Die Eindrücke des Rennens alleine zu bewältigen
ist kaum möglich und wunderschön, aber sie mit guten Freunden zu teilen ist
etwas ganz Besonders.
Andere mögen sich
teure „Team Buildings“ leisten oder sich von Mentaltrainern coachen lassen. Wir vom
Haxenclub fahren dafür einfach nach Kaindorf! Dafür zahlen wir gerne das Startgeld.
In diesem Sinne - Freundschaft!
Diese Woche findet der
Stammtisch wieder ab 19.30 Uhr im Tennisstüberl statt.